
100 Tage nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump blickt die pfälzische Wirtschaft zunehmend besorgt in die Zukunft. Das zeigt eine aktuelle Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz unter 170 Unternehmen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland – darunter auch zahlreiche Betriebe aus Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken.
Demnach rechnen mehr als 60 Prozent der befragten Unternehmen mit negativen Folgen für ihr US-Geschäft. Sorge bereiten vor allem steigende Preise durch Zölle, instabile Lieferketten sowie die drohende Abkehr der USA von internationalen Handelsabkommen. Einige Unternehmen ziehen laut IHK bereits Konsequenzen und prüfen Alternativen in asiatischen oder südamerikanischen Märkten.
Die IHK fordert angesichts der Entwicklung ein klares politisches Bekenntnis zum Freihandel und mehr Unterstützung für exportorientierte Betriebe. Präsident Albrecht Hornbach betonte: „Wir müssen alles tun, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft auf internationalen Märkten zu sichern.“






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