
Wie kann Kaiserslautern in Zukunft klimafreundlicher heizen? Diese zentrale Frage stand im Fokus des zweiten Wärmetischs, den die Stadtverwaltung gemeinsam mit den Fachbüros B.A.U.M. Consult und Fichtner veranstaltet hat. Zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft und Energiebranche waren erneut mit dabei.
Der Hintergrund: Rund 60 Prozent der CO₂-Emissionen entfallen auf den Wärmesektor – und hier besteht großer Handlungsbedarf. Die Bestandsanalyse zeigt, dass etwa zwei Drittel der Gebäude aktuell mit Gas beheizt werden, rund neun Prozent mit Öl. Erschreckend: Mehr als 40 Prozent der Heizungsanlagen sind älter als 20 Jahre.
Umweltdezernent Manuel Steinbrenner betont: „Gerade im Wärmesektor liegt enormes Einsparpotenzial. Wir müssen jetzt die Weichen stellen für eine nachhaltige Wärmeversorgung in Kaiserslautern.“ Die Erkenntnisse aus dem zweiten Wärmetisch fließen in den nächsten Termin nach den Sommerferien ein. Anschließend sollen die Ergebnisse auch im Umweltausschuss vorgestellt werden.






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